Neuland
  • AKTUELLES
  • NEULAND-HAUS
    • Vorteile massives Passivhaus
    • Bauteile
      • wichtige, sekundäre Bauteile
    • Warum ein Passivhaus bauen?
    • Architekturbeispiele Neuland
    • Leistungsbeschreibung
    • Projekte
      • PH Bad Hall
      • PH Tulln
      • PH Neudörfl
      • PH Otterbach
      • PH St. Florian
      • PH Doppelh. Bubing 1
      • PH Doppelh. Bubing 2
      • PH Doppelh. Bubing 3
      • PH Doppelh. Bubing 4
      • PH Wels
      • PH Wels
      • NEH Schärding
      • NEH St. Florian
      • NEH Steyregg
  • PASSIVHAUS
    • Energiebilanzen
    • Heizen Sie noch?
    • Komponenten
      • Wärmeschutzfenster
      • Wärmedämmung
      • Wärmebrückenfreiheit
      • Luftdichtheit
      • Komfortlüftung
      • Haus-Technik
    • Qualitätskriterien
    • Förderungen
  • BAU-ABLAUF
    • Planung
    • Bauphase
    • Bezahlung nach Baufortschritt
    • Kosten
  • SERVICE
    • Roadmap fürs Bauen
      • Planung
      • Finanzierung
      • Architektur
      • Tipps
    • Berechnung Energieausweis
    • Sanieren & Renovieren
    • FAQ
  • UNTERNEHMEN
    • Wir über uns
    • Standort
    • Team
    • AGB
    • Pressecorner
  • KONTAKT

 
Login Kunden/Partner-Login
Sitemap Sitemap

FAQ

Drucken Drucken
  • Roadmap fürs Bauen
  • Berechnung Energieausweis
  • Sanieren & Renovieren
  • FAQ
v  alle Antworten anzeigen
>  alle Antworten zuklappen
>  Wodurch wir ein Gebäude zum Passivhaus?

Durch passive Solarenergienutzung, Passivhaustaugliche Fenster, Superwärmedämmung der Gebäudehülle, fachmännische Bauteilanschlüsse, die nötige Luftdichheit, Hygienelüftung, Wohnraumkomfortlüftung mit Wärmerückgewinnung, Latentwärmenutzung, Erd- oder Solewärmetauscher zur Vorwärmung der Frischluft.

>  U-Wert
Der U-Wert gibt den Energieverlust eines Bauteils (Wand, Decke, Fenster etc.) an. Je niedriger dieser Wert, desto weniger Energie geht durch diesen Bauteil verloren, sprich um so "besser" ist der Bauteil. 
>  Wärmebrücken
Als Wärmebrücke bezeichnet man eine Schwachstelle im Bauteil (Außenwand, Fenster, Dach, Fundament etc.) durch die übermäßig viel Energie / Wärme verloren geht. Die Ursachen hierfür ist eine unzureichende Planung oder Bauausführung. Folgeschäden hierdurch ist Schimmelbildung durch Kondenswasser an der innenseite des Bauteils.
>  Gebäudedichtheit

Jedes Passivhaus muss möglichst luftdicht gebaut werden. Undichtheiten führen zu Energieverlusten und zu Bauschäden. Die Dichtheit wird mittels Blower-Door-Test überprüft.  

>  Was ist ein Blower Door Test?

Dieser Test überprüft die Dichtheit eines Gebäudes. Mit einem Ventilator wird ein Über- bzw. Unterdruck im Gebäude aufgebaut. Durch den anschliessenden Druckabfall kann man einerseits die Gesamtfläche der undichten Stellen ermitteln, andererseits diese Stellen mit speziellen Messgeräten auch finden. Dieser Test sollte zusammen mit einer Thermografie zu den Standard-Test bei einem Neubau gehören. Bei einem Passivhaus darf die Summe der undichten Stellen beispielsweise nicht größer sein als die Fläche einer 2-Euro Münze.

>  Was bedeutet Solararchitektur?
Solararchitektur nutzt die Möglichkeiten zur aktiven und passiven Nutzung der Sonnenenergie.
>  Was ist ein Energieausweis?
Der Energieausweis ermöglicht den Verbrauchern einen Vergleich und eine Beurteilung der Energieeffizienz eines Gebäudes. In Österreich ist die Verwendung des Energieausweises besonders weit fortgeschritten (seit 1. Jänner 2009 vorgeschrieben), da viele Landesregierungen die Wohnbauförderung in Abhängigkeit der Energiekennzahl vergeben. Der Energieausweis ist also eine Art Typenschein für Ihr Haus.
>  Was bedeutet die Energiekennzahl?
Diese Kennzahl gibt an, wieviel Energie ein Gebäude pro Quadratmeter und Jahr verbraucht.
Ist sie berechnet, können sehr einfach die Energiekosten ermittelt werden. Die Einheit dafür lautet kWh/m2a (= Kilowattstunde pro Quadratmeter und Jahr).

Niedrigenergiehaus (NEH):    40- 79kWh/m²a
Drei Liter Haus                          16- 39 kWh/m²a
Niedrigstenergiehaus              15- 20 kWh/m²a
Passivhaus                                 max. 15 kWh/m²
Nullenergiehaus                        0 kWh/m²
>  Was ist ein Niedrigenergiehaus?
Man spricht von einem Niedrigenergiehaus oder auch NEH, wenn seine Energiekennzahl aufgrund von baulichen Massnahmen bei 50 oder darunter liegt.
>  Was wird bei einer Thermografie gemacht?
Mittels einer Wärmebildkamera wird bei Aussentemperaturen unter 0 Grad ein Infrarot-Bild eines Hauses erstellt. Die unterschiedlichen Temperaturen der Gebäudehülle werden auf dem Bild durch unterschiedliche Farben dargestellt. Dadurch kann man sehr genau Wärmebrücken augfspüren und beseitigen. Diese Aufnahmen sollten beim Neubau oder bei Gebäudesanierungen gemeinsam mit einem Blower Door Test durchgefürt werden, um unnötige Energieverluste zu erkennen und Massnahmen zur Vermeidung ergreifen zu können.
>  Wie funktioniert eine Wärmeschutzverglasung?
Bei der Wärmeschutzverglasung wird eine der Glasscheiben mit einer hauchdünnen unsichtbaren Silberschicht bedampft. Sie lässt die kurzwelligen Lichtstrahlen in den Wohnraum hinein und reflektiert die langwelligen Wärmestrahlen aus dem Wohnraum wieder nach innen. Wärme gelangt von außen hinein und kann nicht mehr entweichen. Wärmeschutzverglasung hat einen dreimal besseren Wärmeschutz als bisherige Isolierverglasungen.
>  Kann man das Raumklima definieren?
Das Raumklima wird im wesentlichen durch die Luftfeuchtigkeit, Lufttemperatur und die Oberflächentemperaturen der Raumumschließungsflächen bestimmt.
Luftbewegung und chemische Zusammensetzung der Luft beeinflussen zusätzlich den Grad der subjektiv wahrgenommenen Behaglichkeit.
>  Nullenergiehaus

Die Energiebilanz des Wohnhaus ist ausgeglichen, sprich 0. Das heist, es wird soviel Energie (Strom) aus Wind- oder Sonnenkraft (Fotovoltaik) gewonnen, wie für Heizung, Warmwasser und Haushaltstrom verbrauchen wird.

>  Darf man in einem Passivhaus die Fenster öffnen?

Ja! Aber man muss es nicht (mehr).
Die traditionelle Fensterlüftung erfordert die ständige Aufmerksamkeit und Aktivität der Bewohner. Wegen anhaltender Geruchs- und Feuchteabgaben (z.B. aus Handtüchern, Pflanzen, Kleidung) müssten Fenster eigentlich auch bei Abwesenheit geöffnet und geschlossen werden. Infolgedessen werden die meisten Wohnungen nur unzureichend gelüftet.

Ganz anders im Passivhaus:

Die Lüftungsanlage sorgt ständig automatisch für eine gute Innenraumluft und für den Feuchteabtransport. Der Wohnkomfort wird dadurch wesentlich verbessert. Sie spüren keine Zugluft oder „kalte Ecken“ im Haus, eine Ausreichende Frischluftzufuhr ist ständig gewährleistet und das beste daran: Schmutz, Pollen und Aerosole bleiben dank der Feinfilter draußen.

Das Öffnen der Fenster richtet sich nun nur noch nach Ihren individuellen Bedürfnissen. Im Sommer kann natürlich zusätzlich kühle Nachtluft ins Haus geholt werden.

>  Was ist das besondere an Passivhaus-Fenstern?
Fenster stellen den Bezug zur Umwelt her und lassen Licht in die Räume. Darüber hinaus wirken sie wie „passive“ Sonnenkollektoren, sie lassen Sonnenenergie ins Haus. Fenster in Passivhäusern sind dreifachverglast und auch die Rahmen sind sehr gut wärmedämmend. Die hochwertigen Fenster lassen im Winter mehr Sonnenenergie in das Gebäude als sie Wärme nach außen abgeben. Im Sommer steht die Sonne höher, dadurch ist die Solareinstrahlung bei Südfenstern begrenzt, der Großteil der Strahlung wird reflektiert. Beim Passivhaus ist die Anordnung der Fenster sinnvoll zu planen. Größere Flächen sollten im günstigsten Fall südorientiert abgelegt werden, eine Ost- oder Westorientierung führt leichter zur Überhitzung im Sommer und erfordert deshalb eine sorgfältige Planung und eventuell einen entsprechenden Sonnenschutz.
>  Sind Passivhäuser teurer als herkömmliche Häuser?

Grundsätzlich enthalten Passivhäuser nichts, was den Bau deutlich teurer machen müsste. Wer ein Passivhaus bauen möchte, sollte seine Planung von Anfang an darauf abstimmen. Dickere Dämmschichten schlagen z.B. bei geeigneten Wandaufbauten nur mit dem (meistens geringen) Preis für den Dämmstoff zu Buche, nicht aber mit einem wesentlich höheren Montageaufwand.

Inzwischen gibt es bereits Passivhäuser, die nicht teurer abgerechnet wurden als andere Neubauten. Im Durchschnitt müssen Sie aber mit einem Mehraufwand von 5-8 % rechnen, denn die benötigten Komponenten haben auf Grund ihres verbesserten Standards noch ihren Preis. Um solche Investitionskosten abzufangen, werden Passivhäuser gefördert. Ein großer Teil der zusätzlichen Investitionskosten wird bereits durch die laufenden Energiekosteneinsparungen kompensiert. Vor allem aber erhöhen Passivhaus-Komfort, Bauschadensfreiheit und Versorgungssicherheit den Immobilienwert.

>  Wie funktionieren Passivhäuser?
Neben der perfekten Dämmung des Hauses und einer klugen Anordnung der einzelnen Wohnzonen setzen Passivhäuser auf einen besonderen Trick: Während die Wärme der Raumluft bei anderen Häusern beim Lüften entweicht, wird sie beim Passivhaus genutzt: Ein automatisches Lüftungssystem sorgt dafür, dass die laufend zugeführte Frischluft mit der Wärme der abgeführten verbrauchten Luft erwärmt wird. Das hat nebenbei den Vorteil, dass die Frischluft gereinigt wird, das heißt, sie ist frei von Belastungen wie Feinstaub oder Pollen.
>  Warum soll ich ein massives Passivhaus bauen?
Massive Passivhäuser garantieren behagliches, gesundes und energieeffizientes Wohnen auf höchstem Niveau. Und wer sein Haus nach der Sonne ausrichtet, lebt auch auf der Sonnenseite – denn dadurch lassen die Baustoffe ihre optimalen Vorteile der Wärmespeicherung sowie Wärmedämmung zur Wirkung kommen.
>  Darf man in einem Passivhaus die Fenster öffnen?
Ja natürlich ! Aber es ist nicht mehr nötig.
>  Friere ich in einem Passivhaus, wenn es im Winter -20°C Außentemperatur hat?
Nein, Sie frieren nicht. Gerade im Winter haben Sie bei derartigen Außentemperaturen viel klare Nächte und klare
Tage. Somit haben Sie eine sehr hohe solare Wärmegewinnung durch die Glasflächen, da die Sonne im Winter tiefer steht als im Sommer. Aus unseren Erfahrungen hat sich gezeigt, das bei länger anhaltenden und tieferen Tieftemperaturen (Nacht,Nebel), eine Zuheizung mittels Wärmepumpe od. Pelletsofen empfehlenswert ist.
>  Was kostet ein Passivhaus?
Ist eine der Fragen, die ständig an uns herangetragen werden:
Die Mehrkosten der Passivhausbauweise liegen bei ca. 8% im Vergleich zu herkömmlichen Bauweisen, welche z.B. in Oberösterreich durch günstige Förderungsmöglichkeiten und natürlich durch die Energieeinsparung kompensiert werden. So betragen die Kosten für Heizung und Warmwasser in einem Passivhaus um Euro 200,- pro Jahr.
nach oben nach oben
© 2009 Neuland | Impressum
Websolution | DP-Mediendesign