Wärmedämmung von Passivhäusern

Der gute Wärmeschutz ist ein Schlüssel zur Funktion des Passivhauses. Wärmeverluste durch nicht lichtdurchlässige Bauteile (auch „opake Bauteile“ genannt) müssen sehr gering sein. Nur dann kann die Heizlast auch am kältesten Tag so gering wie möglich sein. Der Wärmeverlust durch ein Regelbauteil, also " Außenwand, Fußboden, oberste Geschossdecke oder Dach", wird durch den Wärmedurchgangskoeffizienten auch U-Wert  gekennzeichnet.

Dieser Wert gibt an, wie viel Enerie durch eine m2 des Bauteils nach außen übertragen wird, wenn die Temperaturdifferenz gerade ein Grad (1 Kelvin) beträgt. Die Maßeinheit des U-Wertes ist daher "W/m²K“. Will man den Wärmeverlust durch eine Wand berechnen, so muss man den U-Wert mit der Fläche und mit der Temperaturdifferenz multiplizieren. Ein typisches Einfamilienhaus hat beispielsweise eine Außenwandoberfläche von 100 m². Bei winterlichen Temperaturverhältnissen liegen in Mitteleuropa außen -12°C und innen 21°C vor. Bei unterschiedlichen U-Werten ergeben sich die folgenden typischen Wärmeverlustleistungen durch die Außenwand: